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Nommologie 
bezeichnet eine neue  Geschichtsphilosophie, die auf der Entschlüsselung von Kunst basiert. 1975 stellte sie sich in München mit einer großen Ausstellung mit dem Titel `25.000 Jahre Wissen als Kunst´ vor. Gründerin ist die Forscherin und Schriftstellerin Gisela von Frankenberg.  Kunst spricht seit Jahrtausenden eine Sprache, die nur unser Unterbewusstsein  versteht und nach ihr handelt. "Die Inhalte, die unmittelbar aus der tiefsten, dunkelsten und niemals ganz bewusst zu machenden Mitte unseres Unbewussten elementar hervorbrechen, sind Fremdkörper, die ewig unverständlich bleiben und niemals ganz vom Ich zu assimilieren sind" (Jolande Jacobi).   Diese `Fremdkörper´ waren auch anderen Völkern bekannt. Es sind die Ka-Geister der alten Ägypter, die Djinn König Salomos, die 24 Wächter der Indianer, die 24 Kategorien des Seins in den Veden, die präexistenten Ideen des Sokrates und schließlich Nommo, das Wort, das am Anfang war, in Afrika. Aber nur dort verbindet sich dieser Begriff auch mit einer Person, die vom Himmel herabstieg und diese Ur-Prinzipien zum Menschen brachte - mit  Nommo dem Schmied.Dies bliebe Legende, wären nicht inzwischen die 24 Grundmotive - die Fremdkörper - in der Kunst des amerikanischen Künstlers L.C.Kolawole aufgetaucht.
Zuerst sahen sie wie fremde, neue Zeichen aus und es dauerte Jahre, bis G. v. Frankenberg Ähnlichkeiten  mit altägyptischen Symbolen, europäischen Höhlenzeichnungen, peruanischen Erdzeichen, afrikanischen Musikinstrumenten und und und auffielen. Mehr und mehr entdeckte sie, dass sie hier ein Alphabet globaler Gültigkeit in den Händen hielt, mit dessen Hilfe sich eine Brücke zwischen Wort und Bild schlagen lässt und somit Kunst übersetzbar wird. Denn obwohl wir ständig Bilder und Symbole benutzen, sind wir totale Analphabeten bezüglich der Übersetzung ihrer Inhalte.