Lebenslauf |
| 1925 |
am 28.02. in Mannheim geboren |
1956 |
2.Tochter Friderike |
| 1943 |
Abitur in Freiburg/Brg. |
1961 |
Selbstmordversuch, Scheidung unter Verzicht auf Kinder und Unterhalt,
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| 1943-44 |
Arbeitsdienst, Kriegshilfdienst |
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| 1944-46 |
2 landwirtschaftliche Lehrjahre |
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Grund: Schreibverbot seitens des Ehemanns |
| 1946-49 |
6 Semester Agrikultur in Hohenheim, Diplom-Abschluss |
1961-62 |
in München beginnt meine Laufbahn als freischaffende |
| 1949-50 |
Gasthörerin an der Freiburger Uni: Botanik, Philologie, |
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Künstlerin unter Rücknahme des Familiennamens |
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Philosophie, Hospitantin an der Gießener Uniklinik |
1962 |
Auswanderung in die USA, Haushälterin aus Geldnot |
| 1950-51 |
Au-Pair in Stockholm, Schweden |
1963 |
begegne dem Künstler und Philosophen L.C.Kolawole |
| 1951-52 |
Au-Pair in Paris, Frankreich |
1966 |
Rückkehr nach München, Putzfrau aus Geldnot |
| 1952 |
Heirat, Namensänderung in Gisela Neumann |
1967 |
7 Monate Aufenthalt in Nigeria, Westafrika |
| 1954 |
1.Tochter Isabel |
1967-69 |
München, Galeriehilfe, Redakteurin des Galeriespiegels |
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Reiselinien |
| 1925-32 |
Mannheim |
1950 |
Odenwald/Hof Illbach |
1964-66 |
Val Verde/California, USA |
| 1932-35 |
Baden-Baden |
1950 |
Gießen |
1966-67 |
München |
| 1935-39 |
Karlruhe |
1950-51 |
Stockholm, Schweden |
1967 |
Ikene, Nigeria |
| 1939-43 |
Freiburg |
1951-52 |
Paris, Frankreich |
1967-69 |
München |
| 1943 |
Hotzenwald |
1952-59 |
Ahrensbök/Holstein |
1969-73 |
Paris, Frankreich |
| 1943-44 |
Pforzheim |
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Bad Segeberg/Holstein |
1973-85 |
München |
| 1944-45 |
Lechbruck/Hof Sauwald |
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Sonthofen/Allgäu |
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| 1945-46 |
Emmering/Staatsdomäne |
1961-62 |
München |
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| 1946-49 |
Hohenheim |
1962-63 |
Larchmont/New York, USA |
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| 1949-50 |
Freiburg |
1963-64 |
New York, USA |
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. |
Literatur |
| Vorstufen |
Traumspiele (Hauptthema: Treue trotz Folterungen |
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1.Gedicht in NOTA veröffentlicht, Beteiligung am |
| 1933 |
1.Theaterstück: Hase + 3 Tannenbäume im Gespräch |
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Dramen-Wettbewerb des Fischer-Verlags |
| ab 1936 |
Marionettentheater (schwarzer Held, weisse Heldin) |
1961 |
Scheidung, Beginn als freie Schriftstellerin |
| 1945 |
Schilderung der Wanderung durch den Umsturz |
1961-62 |
Gedicht 'Im Atem der Schatten der Steine' |
| 1946-49 |
lyrische Texte z.B. philosoph. Gespräche mit Schopenhauer... |
1962 |
graphische Gedichte über New York |
| ab 1949 |
Gedichte, Tagebuch |
1962-63 |
1.Roman 'New York 61.Strasse |
| 1950-51 |
philosophische Briefe an Fritz Neumann |
1963 |
Deutscher Erzählerpreis, Vertrag mit dem Piper-Verlag |
| 1951 |
Paris, gelebter Existenzialismus, Bezug zur modernen Kunst |
ab 1964 |
2.Roman 'Nenne mich X' |
| ab 1952 |
Gedichte, Tagebuch, Einstieg in die Malerei |
1963-66 |
Kolawole spricht Tag und Nacht über seine Philosophie |
| ab 1957 |
Mitarbeit am Tintenfisch, Theaterstücke |
1965 |
1.Verarbeitung im Kapitel EXPLOSION (Blauer Mohr) |
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Vorspann: Die Großmutter Anna Maria Erhard entstammte einer alten Kaufmannsfamilie und heiratete 1885 in die Benderfamilie ein, die sich mit der Verarbeitung von Kork ein kleines Imperium aufgebaut hatte. Nach 12 Jahren Ehe und der Geburt von 3 Kindern wurde Ehemann Carl zu den Korkländereien und Fabriken in Spanien geschickt und so wanderte die ganze Familie aus, zuerst nach Sevilla und dann in die Nähe von Barcelona. Für die Sommeraufenthalte schenkte Carl seiner Frau ein kleines Gut namens El Pietero. Sie verbrachte hier ihre schönste Zeit, unterrichtete die Kinder selbst und fand auch Zeit für ihr Hobby, das Aquarellzeichnen.
Die ersten Jahre konnte alles nur per Pferd und Esel erledigt werden, bis das erste Auto gekauft wurde. Das Höllending sorgte für ziemliche Aufregung und wurde mit Steinen attackiert. |
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Ich stamme nicht von Eva ab
Es verunsicherte meine Eltern und später meine Partner sehr, dass sie die Eva nicht aus mir herausholen konnten. Wie lange dauerte es bis ich endlich auf Lilith stieß, auf ein gänzlich anderes Frauenbild. Eine Eva scheint niemand zu ängstigen, Lilith offensichtlich Männer wie Frauen. Warum?
Irgendwann stieß ich auf die Tatsache, dass die jüdische Kabala
2 Paare im Paradies auftreten lässt. Die Frage lautete sofort: warum hat unsere Bibel das eine Paar weggelassen oder was hat man Unkenntliches daraus gemacht, damit nichts verloren geht und die Bibel 'trotzdem' recht hat?
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Da gab es wirklich nur eine Möglichkeit: Baum der Erkenntnis und Schlange mussten diesem 2. Paar entsprechen - und was finde ich endlich?
'...die vielfach gewundene Schlange, die Lilith ist.' ( Buch Emek - Ammeleh XI) Da können mir die christlichen Interpretationen einer bösen Schlange erstmal gestohlen bleiben und ich nehme Zuflucht bei der Gnosis, wo diese Schlange dem Logos entspricht, d.h. dem Heiligen Geist. Welche Blasphemie, welch tödliches Entzücken: Lilith als inkarnierter Logos. Sie steht also dem Dogma Jesus = Christus im Wege. Nicht schlecht. Hat man sich als Frau nicht immer über die Penetranz männlicher 'Erlöser' aufgeregt? Oder habe nur ich mich darüber mokiert? |
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"Meine Mutter: jüngste Tochter einer hochgekommenen Kaufmannsfamilie der Gründerjahre; emanzipiert aber Klassendünkel; wuchs in Spanien auf; studierte in Heidelberg Geologie; verdiente gut in Berlin und hatte einen Auftrag nach USA; aber dann Vernunftehe: Geld gegen Adelstitel; Absturz in die Neurose, Aufopferung als Mutter bezüglich unserer Gesundheit; geistige Anregung = 0; hilft mir ohne je etwas zu verstehen, verdanke ihr den Hinweis auf den Stern-Wettbewerb, den ich gewinne; hilft bei der Finanzierung meiner großen Zeltausstellung. "
"Mein Vater: Hans von Frankenberg und Ludwigsdorf, Ur-Adel, gelistet in Gotha; Ursprung anscheinend in Messenien mindestens 1000 v.Z.; Junker am Badischen Hof; wollte Dirigent werden, was er aus Standesdünkel nicht durfte; er musste Richter werden; war unbestechlich gerecht auch unter den Nazis; spielte wunderbar Klavier und hatte einen Wander- und Fotografiertick; brach nach dem Krieg aus Angst vor französischem KZ zusammen; starb 1946." |
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| 1966 |
Eigendruck der Motion-Art Hefte |
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| 1967 |
Niederschrift von Kolawoles 'Lagos-Manuskript' |
| 1968 |
Scharze Kunst - Weisse Kunst, Galeriespiegel |
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'Der Blaue Mohr', Kolawoles Biographie als Legende |
| 1969 |
'Wüstes Stück mit Herz', Desch-Verlag |
| 1970 |
Eine Pyramide für Kolawole, nicht veröffentlicht |
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Theaterstück vom Blauen Mohr |
| 1970-71 |
24 Essays für meine 1. Tochter (Verarbeitung der Präzession) |
1977 |
Eröffnung Muiska Museum, Seminare, Vorträge |
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Essays für meine 2.Tochter (1.Museumskonzept), Manifest |
1978 |
Lehrstuhl im eigenen Museum, Nommologie |
| 1972 |
Planung der Ausstellung 25.000 Jahre Wissen als Kunst |
1979-81 |
7 Semester, Vorträge, Nommo erscheint, Aurum Verlag |
| 1973 |
Aufbau eines eigenen Museums, Muiska-Museum |
1982 |
1.Ferienkurs im Scharzwald, Rundbriefe |
| 1973-75 |
Seminare und Kataloge |
1984 |
2.Ferienkurs, Symposion, Vorträge |
| 1975 |
4-wöchige Zeltausstellung 25.000 Jahre Wissen als Kunst |
1985 |
kulturvergleichendes Lexikon, Verlag G.Meussling |
| 1976 |
Rohfassung der Grundsatzwerke, Nommo, Blaue Blume |
ab 1985 |
erscheinen 'Blaue Blume' und die Semesterreihe |
| 1969-73 |
Paris, Einstieg in die esoterische Literatur |
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Haushaltshilfe bei amerikanischen Familien |
| 1973 |
Rückkehr nach München |
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Gründung des Muiska-Museums |
| 1973-74 |
2-jähriges Seminar, Vereinsgründung |
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Galeriehilfe in der Stuckvilla |
| 1975 |
große Zeltausstellung '25.000 Jahre Wissen als Kunst' |
| 1976-80 |
Bewilligung eines Stipendiums, eigenes Museum |
| 1980 |
gerichtlicher Offenbarungseid, Unterstützung durch |
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meine Schwester |
| 1980-84 |
Ausarbeitung meiner Forschungsarbeit Nommologie |
| 1985 |
erhalte die Botschaft, dass mein Initiationsweg zu Ende |
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geht und meiner Seele bald erlöst wird |
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Durch Gisela von Frankenbergs Leben zieht sich dieses Gefühl anders zu sein, nicht dazu zu gehören. Das geht soweit, dass sie versucht ihrem Leben ein Ende zu setzen. Für einen Neustart wechselt sie, nach klinischer Wiederbelebung, den Kontinent. Sie trifft auf den Mann, der genau dies Anderssein, diese Lilith in ihr sucht. Sie wird seine Lebenspartnerin für einen spirituellen Alleingang. Die Begegnung mit dem Afro-Amerikanischen Künstler und Philosophen L.C.Kolawole führt sie nicht nur zu einem völlig neuen Weltverständnis sondern auch zu ihrer wahren Identität. Sie entledigt sich eines Gewandes gestrickt aus den Fäden des christlich abendländischen Kulturkreises und wagt sich in absolutes Neuland. |
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SEIT ICH LEBE IST DIE WELT EIN STEIN VOLLER FISCHE UND DIE SUCHE NACH GOTT IST IHRE BEWEGUNG WÄHREND DIE TAGE IM ZEICHEN DER SONNE ZEHNTAUSEND JAHRE WERDEN MAUERN STEINE DUNKEL ERST SCHWÄRZER ALS SCHWARZ ABER DANN IMMER MEHR TEILE DER FINSTERNIS VERBRENNEND DIE HÖHLEN IN HELLEN ZEMENT VERWANDELND GEMEISSELTES DAS MIR WEHT TUT
( Gedicht 'IM ATEM DER SCHATTEN DER STEINE' aus den Jahren 1961/62) |
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